Selbstschutz im Marienkrankenhaus März 2017

Das Marienkrankenhaus macht seine Angestellten Selbstsicher

In den Vergangenen Wochen hat das Seminar – Selbstschutz für Krankenpfleger im Marienkrankenhaus stattgefunden. Hier konnten die Pflegekräfte lernen, wie sie sich im Alltag vor kleinen und größeren Übergriffen schützen können.

 

Weniger Verletzungen im Berufsalltag

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Ein unaufmerksamer Krankenpfleger lässt eine Nadel in Griffweite des Patienten liegen und schon ist es passiert. Für solche Situationen wurden die Teilnehmer sensibilisiert und konnten lernen, mit welchen Methoden sie sich vor solchen Übergriffen schützen können.

Mit einfachen Regeln wie Abstand halten, die Hände richtig positionieren und ein paar Griffbefreiungen können die allermeisten Gefahren vermieden werden, ohne dass es Verletzte gibt.

Oftmals handelt es sich bei Übergriffen von Patienten um Bagatellen. Sie wollen nicht, dass eine Pflegekraft geht und halten sie an der Hand fest. In diesem Fall ist es schön, wenn die Pfleger mit einfachen Tricks den Griff lösen können, ohne dass es verletzte gibt oder der Berufsalltag gestört wird.

 

Selbstschutz

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Gewalttätige Übergriffe stehen gewiss nicht an der Tagesordnung, jedoch können Sie vorkommen.

Manche Patienten geben bei der Aufnahme nicht an, dass sie sehr regelmäßig Alkohol konsumieren, weil sie gar nicht wissen, dass sich schon eine Abhängigkeit gebildet hat. Das kann zum Beispiel nach ein paar Tagen zu völlig überraschenden Wutanfällen und tätlichen Angriffen führen.

  • Wo stehe ich in einem solchen Fall im Zimmer?
  • Wie verlasse ich den Raum am schnellsten?
  • Wo finde ich eine Zuflucht?

Auf diese Fragen und viele mehr, bekamen die Teilnehmer eine Antwort.

Für sehr schwere Überfälle wurde die Reflexverteidigung gelehrt. Hierbei wird den Teilnehmern nicht gezeigt, wie sie auf Schläge reagieren sollen. Die Reaktionen sind uns als Reflexe einprogrammiert. Der Verteidiger hat also gar keine Wahl, wie er reagieren wird. Viel mehr Sinn macht es, darüber nachzudenken, wie man nach diesen Reaktionen weiter verfahren soll, um so schnell wie möglich dieser Situation zu entkommen.

 

Es war ein sehr schönes Projekt und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

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